Zukunftsfähige Räume

Unsere heutigen Siedlungsräume sind das Resultat komplexer Verstrickungen von kulturellen und sozioökonomischen Umwälzungen, aber auch die Folge eines sich verändernden Mobilitäts- und Migrationsverhaltens. Fragestellungen zu einer nachhaltigen Transformation unserer Räume und Lebensweisen abseits eines kontinuierlichen Wachstums sind inzwischen in der gesellschaftlichen Mitte angekommen. Die Finanz- und Energiekrise, wirtschaftliche Unsicherheit und der demografische Wandel wie auch der schleichende Abschied vom Wohlfahrtsstaat sind nicht nur temporärer Natur, sondern fordern vielmehr eine radikale Neuinterpretation unseres Lebens-, Arbeits- und Fürsorgesystems ein. Neue und vielfältige Akteure treten auf den Plan, um soziale und kulturelle Aufgaben in der Raumentwicklung zu übernehmen. Ebenso formt sich der Anspruch, materielle (Wasser, Energie, Abfall, Nahrung) und immaterielle (lokales Wissen, soziale Ökonomie, lokale Kultur, Selbstbau) Güter in ein integriertes System mit geschlossenen und lokalen Wertschöpfungszyklen auf unterschiedlichen Maßstabsebenen zu überführen.

Die folgenden Projekte und Forschungen beschäftigen sich mit Bedingungen, Potenzialen und der räumlichen Umsetzung für integrative Lebenswelten, die Fragestellungen von Arbeit und Ökonomie, von Energieversorgung und Ernährung, aber auch eines neuen räumlichen und sozialen Miteinanders einbeziehen. Ebenso diskutieren sie die Schnittstelle zwischen der gängigen Praxis der top-down Stadtplanung und dem sich immer weiter etablierenden bottom-up Urbanismus, zwischen klassischen Methoden und neuen, innovativen Formaten und zwischen strategischer Planung und taktischem Vorgehen auf unterschiedlichen Maßstabsebenen.

Stretching the boundaries or manipulating the system?

Vortrag im Rahmen des 8. Symposiums & PhD Peer Reviews DARA.8  Prozesse | Processes der Fakultät für Architektur und Landschaft an der Leibnitz Universität Hannover.

Wem gehört die Hofaue?

Offene Podiumsdiskussion im Rahmen der einwöchigen partizipativen Ausstellung Stoffwechsel der Studiengänge Public Interest Design und Landschaftsarchitektur der Bergischen Universität Wuppertal. BILD BUW

Die Stadt von der anderen Seite sehen

Künstlerische Leitung des Pilotprojekts der Nationalen Stadtentwicklungspolitik des Bundes am Schauspiel Köln. BILD Anna Lukenda

Stadt und Theater Denken

Eva-Maria Baumeister, Isabel Maria Finkenberger, Schauspiel Köln (Hrsg.): Stadt und Theater Denken. BILD Vera Lisakowski

Eine AGORA für Mülheim

Isabel Maria Finkenberger, Eva-Maria Baumeister, Schauspiel Köln (Hrsg.): Eine AGORA für Mülheim. BILD Ana Lukenda

KunstStadtPlanung

Aktionsfelder künstlerischer Praxis und Stadtentwicklung. BILD Urbane Künste Ruhr

Isabel Maria Finkenberger, Christoph Schlaich: Mehr als Wohnen. Vom Zusammenleben in integrierten Nachbarschaften.

Nospolis. Räume gemeinsamer Zukünfte

Forschungssymposium. BILD Jörn Gertenbach

Vox populi

Isabel Maria Finkenberger: Vox populi. (Transformations-)potenziale nachkriegsmoderner Freiraumressourcen.

Stadtquartiere WEITER DENKEN

Planungsstudie zu einer nachhaltigen Quartiersentwicklung am Beispiel Hochvogelstraße/ Widdersteinstraße in Biberach an der Riss.

Nachhaltige Stadt Leutkirch

Forschung an der Hochschule Biberach zur nachhaltigenTransformation zwei exemplarischer Gebiete in Leutkirch.

KALKschmiede*

Stipendium und Engagement für die Verbesserung der Wohnsituation und eine lebendige Nachbarschaft im Kalker Norden.